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Projekt 20. Dezember 2023 7 Min Lesezeit

127 Projekte: Was wir gelernt haben

SL
Sarah Lindemann
Head of Operations

127 abgeschlossene Kompensationsprojekte haben uns viel gelehrt. Hier teilen wir unsere wichtigsten Erkenntnisse – Learnings, die jedem Projektträger bei der Planung helfen können.

Learning #1: Früh starten zahlt sich aus

Projekte, bei denen die Kompensationsplanung parallel zur Projektentwicklung begann, hatten im Schnitt 40% kürzere Genehmigungszeiten. Der Grund: Behörden schätzen es, wenn Kompensation von Anfang an mitgedacht wird.

Learning #2: Die richtige Fläche ist wichtiger als die günstigste

Wir haben gelernt, dass die Flächenauswahl entscheidend für den Projekterfolg ist. Flächen, die optimal zur Eingriffssituation passen, führen zu:

  • Schnellerer behördlicher Zustimmung
  • Weniger Nachforderungen
  • Besserer langfristiger Entwicklung

Learning #3: Kommunikation mit Behörden proaktiv gestalten

Die erfolgreichsten Projekte zeichneten sich durch frühzeitige, offene Kommunikation mit der Naturschutzbehörde aus. Unser Tipp: Lieber einmal mehr abstimmen als hinterher nachbessern.

Learning #4: Monitoring ist kein Kostenfaktor, sondern Wertsicherung

Regelmäßiges Monitoring stellt sicher, dass die Kompensationsmaßnahme ihr Ziel erreicht. Bei 12% unserer Projekte haben wir durch frühzeitiges Erkennen von Problemen größere Nachpflanzungen vermieden.

Learning #5: Dokumentation von Anfang an

Lückenlose digitale Dokumentation hat uns bei mehreren Projekten geholfen, wenn Jahre später Nachfragen kamen. Investieren Sie von Tag 1 in gute Dokumentation.

Fazit

Die wichtigste Erkenntnis aus 127 Projekten: Kompensation funktioniert am besten, wenn sie als integraler Teil des Gesamtprojekts verstanden wird – nicht als lästige Pflicht am Ende. Wer früh plant, die richtige Fläche wählt und sauber dokumentiert, spart Zeit, Geld und Nerven.